Be different – be special! Mit Spezialfiltern von EPA.

Für eine Vielzahl von EMV-Problemen gibt es schon ein geeignetes Filter. Doch was, wenn sich im Standardsortiment nicht die passende Lösung für Ihr Problem finden lässt? Wenn die Nennspannung oder der Frequenzbereich ihrer Anlage stark von dem abweicht, was gängig ist? Wenn hohe Anforderungen an die EMV gestellt werden und zusätzlich der Betrieb an einem FI möglich sein soll?

Mobile Kühlaggregate, wie sie zum Beispiel bei Getränkewagen oder Kühltransportern bekannter Anbieter von tiefgefrorenen Lebensmitteln zum Einsatz kommen, sind typische Anwendungen, bei denen es nahezu unmöglich ist, die rechtlichen Vorgaben mit einem Standardfilter zu erfüllen.

Wie unser Epi oben im Bild, muss ein Filter hierfür anders sein, speziell!

Das Filter muss viele bekannte Fähigkeiten in sich vereinen: Die Nennspannung muss der Anlage entsprechend ausgelegt werden, der Frequenzbereich der Dämpfung muss passen, das Filter muss in der Lage sein, die Störungen zu bedämpfen, ohne dabei in Sättigung zu gehen, die Höhe des Ableitstromes muss berücksichtigt werden, etc.

Wie bei vielen Maßnahmen, die man zur Einhaltung von EMV-Vorgaben ergreift, bildet auch – oder richtiger: gerade – hier eine ausführliche EMV-Messung das Fundament für die Entwicklung eines solchen Spezialfilters. Eine besondere Herausforderung besteht dabei, wenn die Anlage zusätzlich an einem FI betrieben werden soll. Sobald jedoch alle nötigen Anforderungen bekannt sind, kann mit der Entwicklung des kundenspezifischen Spezialfilters begonnen werden.

Das maßgeschneiderte Filter sorgt nach dem Einbau für die Einhaltung der EMV-Grenzwerte und ermöglicht – wenn nötig – gleichzeitig den Betrieb der Anlage an einem FI. Damit Frisches auch frisch bleibt!

Obwohl unsere Spezialfilter nicht so bunt sind wie unser Epi, so sind sie doch mindestens genauso vielseitig und einzigartig!

33. Fachtagung des EMV-Kompetenz-Netzwerks

Am 4. März 2020 fand in der Berufsbildungsstätte (BBS) Westmünsterland in Ahaus die 33. Fachtagung des EMV-Kompetenz-Netzwerks statt – zu diesem Zeitpunkt war das noch möglich.

Das EMV-Kompetenz-Netzwerk wurde gegründet, da durch das stetige Vordringen miniaturisierter Elektronik in immer neue Bereiche der Technik das Thema EMV wichtiger, aber auch komplexer denn je wurde und wird. Problemlösungen können kaum noch von einzelnen Fachleuten alleine analysiert, entwickelt und umgesetzt werden. Durch das Zusammenführen der jeweiligen spezifischen EMV-Fachkompetenzen allerdings, wurde hier ein Wissenspool geschaffen, von welchem letztendlich jeder profitiert, Teilnehmer, Kunden und Partner.

Dieses gemeinsame Wissen erfährt – durchaus auch durch externe Unterstützung in Form von Gästen aus Industrie, Forschung und Entwicklung – eine kontinuierliche Aktualisierung durch die regelmäßig stattfindenden Fachtagungen.

Für großes Interesse und spannende Diskussionen sorgte diesmal der Vortrag „Ableitstrom-Kompensation in der Theorie und Praxis“ von unserem Kollegen Tobias Bozem.

Er erörterte, welche Ursachen zu hohe betriebsbedingte Ableitströme haben können (welche letztendlich für das Auslösen des RCD verantwortlich sind), wie man eine Anwendung durch die Wahl des richtigen FI-Schutzschalters bereits im Vorfeld bestmöglich ausrichtet, wie man „Ableitstrom-Verursacher“ anhand einer Frequenzmessung unterscheiden kann und welche Ableitstrom-Kompensationsgeräte (und -Reduktionsfilter) es gibt.

Verdeutlicht wurden die theoretischen Inhalte zum Ende des Vortrags anhand zweier Praxisbeispiele: einmal in einer einphasigen Anwendung mit dem LEAKCOMP® 1P und einmal in einer dreiphasigen Anlage mit dem LEAKCOMP® HP.

Als langjährige Mitglieder besuchen die Kollegen Tobias Bozem und Carsten Schäfer die Treffen der EMV-Fachleute aus den Bereichen Forschung, Wirtschaft, Ausbildung und Betriebspraxis.