Ein und Aus ohne Klack!

„Klack!“ – Dieses Geräusch kennen und – je nach Häufigkeit des Hörens – fürchten viele Maschinen- und Anlagenbetreiber, denn es bedeutet, dass der Fehlerstrom-Schutzschalter wieder einmal ausgelöst hat.

Um Differenzströmen, welche einen vorgeschalteten FI beim Einschalten des Hauptschalters bzw. Einstecken des CEE-Steckers auslösen lassen, Herr zu werden, gibt es schon lange Lösungen. Doch was einmal eingesteckt oder eingeschaltet wurde, muss zwangsweise auch irgendwann wieder ausgesteckt oder ausgeschaltet werden und so steht man potentiell ein weiteres Mal vor dem Problem des auslösenden FIs.

Mit der EPA PreLEAK® Technology ist es gelungen, eine komplett neue Generation von Netzfiltern zu entwickeln, welche weder beim Zu-, noch beim Abschalten einen Differenzstromimpuls erzeugen. Sporadisch auslösende Fehlerstrom-Schutzschalter gehören mit ihnen der Vergangenheit an und dem gefürchteten „Klack!“ wurde ein großer Teil seines Schreckens genommen.

Für ein #einUNDausOHNEklack!

Weitere Informationen:

www.leaky.de

Hinweis: Nach einem Klick auf den Play-Button wird eine Verbindung zu den Servern von YouTube hergestellt und somit Daten dorthin übertragen. Nähere Informationen hierzu finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Prüfung bestanden trotz zu hohem Ableitstrom (>3,5mA)

Wer Erst- oder Wiederholungsprüfungen durchführt, kommt um die Ableitstrommessung nicht herum. Wenn ein Gerät mit unserem PECON+ ausgestattet ist, darf der bekannte Grenzwert von 3,5 mA überschritten werden, da die Wirksamkeit des Schutzleiters permanent überwacht wird. Damit der Prüfer direkt außen am Gerät erkennen kann, dass eine Schutzleiterüberwachung vorhanden ist, legen wir zu jedem PECON+ einen Aufkleber für die Prüfplakette bei. So erkennt jeder sofort, ob die Einhaltung der 3,5 mA Grenze zwingend notwendig ist – fast so einfach wie der Einbau des PECON+.

Weitere Infos pecon.epa.de

33. Fachtagung des EMV-Kompetenz-Netzwerks

Am 4. März 2020 fand in der Berufsbildungsstätte (BBS) Westmünsterland in Ahaus die 33. Fachtagung des EMV-Kompetenz-Netzwerks statt – zu diesem Zeitpunkt war das noch möglich.

Das EMV-Kompetenz-Netzwerk wurde gegründet, da durch das stetige Vordringen miniaturisierter Elektronik in immer neue Bereiche der Technik das Thema EMV wichtiger, aber auch komplexer denn je wurde und wird. Problemlösungen können kaum noch von einzelnen Fachleuten alleine analysiert, entwickelt und umgesetzt werden. Durch das Zusammenführen der jeweiligen spezifischen EMV-Fachkompetenzen allerdings, wurde hier ein Wissenspool geschaffen, von welchem letztendlich jeder profitiert, Teilnehmer, Kunden und Partner.

Dieses gemeinsame Wissen erfährt – durchaus auch durch externe Unterstützung in Form von Gästen aus Industrie, Forschung und Entwicklung – eine kontinuierliche Aktualisierung durch die regelmäßig stattfindenden Fachtagungen.

Für großes Interesse und spannende Diskussionen sorgte diesmal der Vortrag „Ableitstrom-Kompensation in der Theorie und Praxis“ von unserem Kollegen Tobias Bozem.

Er erörterte, welche Ursachen zu hohe betriebsbedingte Ableitströme haben können (welche letztendlich für das Auslösen des RCD verantwortlich sind), wie man eine Anwendung durch die Wahl des richtigen FI-Schutzschalters bereits im Vorfeld bestmöglich ausrichtet, wie man „Ableitstrom-Verursacher“ anhand einer Frequenzmessung unterscheiden kann und welche Ableitstrom-Kompensationsgeräte (und -Reduktionsfilter) es gibt.

Verdeutlicht wurden die theoretischen Inhalte zum Ende des Vortrags anhand zweier Praxisbeispiele: einmal in einer einphasigen Anwendung mit dem LEAKCOMP® 1P und einmal in einer dreiphasigen Anlage mit dem LEAKCOMP® HP.

Als langjährige Mitglieder besuchen die Kollegen Tobias Bozem und Carsten Schäfer die Treffen der EMV-Fachleute aus den Bereichen Forschung, Wirtschaft, Ausbildung und Betriebspraxis.